Biografie

Die Sopranistin Derya Atakan erhielt ihren ersten Gesangsunterricht bei
Olga Jakob. Noch als Jugendliche wurde sie an der Hochschule für Musik
Würzburg als Jungstudentin in die Klasse von Prof. Cheryl Studer
aufgenommen.

Ihre Ausbildung setzte sie mit einem Studium an der Hochschule für Musik
Hanns Eisler Berlin bei Prof. Britta Schwarz fort, welches sie 2017
mit dem Bachelor of music abschloss. Nach ihrem Erasmusaufenthalt am
Conservatoire national supérieur de musique et de danse Paris,
studiert sie seit dem Sommersemester 2018 nun im Masterstudiengang
Operngesang/Musiktheater an der Hochschule für Musik Hanns Eisler.

Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie durch Prof. KS. Júlia Várady,
Peter Berne, Prof. Carola Nossek, Prof. Wolfram Rieger und Beate
Baron. Desweiteren absolvierte sie Meisterkurse bei Prof. Klesie
Kelly-Moog, Prof. Brian Zeger, Prof. Ulrike Sonntag, Prof. Margreet
Honig und Prof. Graham Johnson.

In Hochschulproduktionen war sie als Flaminia in „Il mondo della
luna“, als Susanna in „Le nozze di Figaro“, als Atalanta in
„Serse“, Bellezza in „Il Trionfo del Tempo e del Disinganno“,
Junges Füchslein Schlaukopf/Pepik in „Das Schlaue Füchslein“
und Marie in „Woyzeck“, frei nach Georg Büchner zu erleben.
Weiterhin sang sie das Echo in „Ariadne auf Naxos“ an der
Hochschule für Musik Würzburg, sowie die Primadonna assoluta in Tom
Johnsons „Riemann-Oper“ im Freiraum des kulturwerk Berlin.

Im Herbst 2019 wird Derya Atakan in Don Giovanni an der Neuköllner Oper
in einer Kooperation mit dem Stegreif.orchester gastieren.

Die Sopranistin konzertierte u.a. in der Philharmonie Berlin, der
Kaiser-Gedächtniskirche Berlin, dem Kleinen Goldenen Saal in
Augsburg, sowie im Alta Forum in Padua.

Derya Atakan ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Unterfranken,
der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, des
Deutsch-Französischen Jugendwerks, des Ulrich-Schreiner- Stipendiums
der Vielklang-Festival Akademie Tübingen, des
Gutenberg-Gesangsstipendiums der Stadt Mainz, sowie der Jungen
Musiker Stiftung.

Desweiteren wird die Sopranistin 2019 von den Freunden und Förderern der
Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin e.V unterstützt und wird
in den kommenden zwei Jahren im Rahmen des Stipendienprogramms der
Deutschlandstiftung Integration gefördert.